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Text: Dr. Katrin Schäfer, Tel.: 04841/9393662



































Die Freiheit der Geometrie - Bilder und Reliefarbeiten

Ausstellung des Künstlers Ákos Matzon


Foto: Ausstellung des Künstlers Ákos Matzon Mit der Sommerausstellung wird sich das "Hotel Miramar" wieder dem Schwerpunkt des Schleswig-Holstein Musikfestivals und dem des Kultursommers - diesmal ist es Ungarn - anschließen. Dafür konnte der international bekannte ungarndeutsche Künstler Ákos Matzon gewonnen werden.

Matzon (*1945) lebt in der Nähe von Budapest, hat seine Wurzeln jedoch in Deutschland. Er gehört zur Elite der ungarischen Künstlergemeinde, die ihren Ruf mittlerweile auch auf europäischer Ebene gesichert hat. Allein in den letzten 5 Jahren hatte er weit über 20 internationale Einzelausstellungen, zuletzt beteiligte er sich an der viel beachteten Ausstellung "Sechs Positionen aus Ungarn" im Ungarischen Kulturinstitut Berlin, deren Kurator er auch war. Ákos Matzon ist außerdem im Vorstand des "Verbandes Ungarndeutscher Autoren und Künstler" (VUdAK).

Ákos Matzon ist eigentlich Architekt und dieser Hintergrund prägt auch seine Kunst, der er sich erst seit Mitte der 80er Jahre zuwandte. Er selbst charakterisiert es so: "Was ich mache, ist von der Architektur inspirierte Kunst. Meine Werke sind eher im Grenzgebiet zwischen Formgebung und Malerei anzusiedeln, am prägnantesten trifft wohl der Ausdruck freie Geometrie zu." Sein Arbeitsplatz mit Winkelmaß, Handreißschiene, Schablonen und geometrischen Modellen gleicht immer noch dem eines Architekten. Die Formensprache der Geometrie ist daher in seinen Bildern allgegenwärtig - Linie, Kreis, Quadrat, Würfel, Kugel oder Pyramide, aus ihnen entstehen abstrakte Bilder, die stets der konkreten Kunst und dem Konstruktivismus verpflichtet bleiben. Dabei belässt er sich aber die Freiheit, mit diesen Kunstrichtungen zu spielen und sie seinem persönlichen Kunstverständnis anzupassen. Matzon ist Ästhet und Perfektionist, klare Linien und Formen, ein sparsamer, wohldurchdachter Einsatz von Farbe und die Reduktion auf das Wesentliche garantieren die optische Harmonie seiner Bilder. Durch reliefartige Elemente, die dem Betrachter eine verschobene Perspektive vorgaukeln, wächst die Komposition zusätzlich in die dritte Dimension hinein - das ist es, was für Ákos Matzon die "Freiheit der Geometrie" bedeutet.


Foto: Ausstellung des Künstlers Ákos Matzon


Die Eröffnung des ungarischen Ausstellungsschwerpunktes wird mit einer ungarisch inspirierten Lesung begleitet. Der Autor und Träger des Pablo-Neruda-Preises Hans Max Werner (*1946) ist Mitglied im Schriftstellerverband Schleswig-Holstein und in der Autorengruppe CoLibri. Satiren und Aphorismen sind seine Literaturgattungen, mit denen er die Welt gleichzeitig kritisch und augenzwinkernd kommentiert.

Ákos Matzon: „Die Freiheit der Geometrie“ - Bilder und Reliefarbeiten

Eröffnung der Ausstellung: 3. Juni 2007, 11.30 Uhr.

Begrüßung: Uwe Peters, Direktor „Hotel Miramar“.
Einführung: Dr. Katrin Schäfer
Begleitprogramm: Lesung ungarisch inspirierter Texte – mit Hans Max Werner (Ratzeburg), Mitglied des Verbandes „Schriftsteller in Schleswig-Holstein“ und der Autorengruppe CoLibri.

Hotel Miramar,
Westerstr. 21,
25832 Tönning,
Tel.: 04861/9090

Ausstellungsdauer: 3.6. – 17.7.2007 - Täglich von 8.00 – 23.00 Uhr

Die Ausstellung wandert im Anschluss in das Heimatmuseum Marne (Veranstalter: Förderverein KiK „Kultur in Dithmarschen e.V.“). 22.7.-30.9.2007

Fotos: © Ákos Matzon


Foto: Ausstellung des Künstlers Ákos Matzon